Was bringt uns das erste Viertel von 2011...?
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 19. November 2011 um 14:28 Uhr Geschrieben von: Margit Greiner-Vorsitzende Dienstag, 03. Mai 2011 um 23:19 Uhr
Wir schreiben nun schon Anfang Mai und gestatten uns einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Monate. Am 19.02.11 fand in Tabarz die Delegiertenkonferenz der Rheuma-Liga Thüringen statt.
Unsere Gruppe war vertreten durch unsere Vorsitzende Frau Greiner und Ihren Stellvertreter Herrn Messing. Dieser Tag beinhaltete ein umfangreiches Programm.Frau Prof. Dr. Jakob, die Vorsitzende der Rheuma-Liga Thüringen informierte in Ihrem Tätigkeitsbericht über die Arbeit der Walperiode der vergangenen 4 Jahre.
Ihr Fazit war: Die Rheuma-Liga hat Bestand. Sie ist der größte Landesverband von Thüringen.Probleme können nur gemeinsam gelöst werden. Es gilt: Hilfe zur Selbsthilfe!
Bei der folgenden Wahl wurden die Leitungsmitglieder einstimmig gewählt und Frau Prof. Dr. Jacob ist für weitere 4 Jahre die Präsidentin der Rheuma-Liga Thüringen. Als Vizepräsident fungiert Dr. med Lautenschläger. Dies wurde von uns sehr begrüßt, da er als Rheumatologe und Internist an der Capio-Klinik-Weißen tätig ist.
Speziell für uns war sehr informativ, das es mit den Krankenkassen in Bezug auf das Funktionstraining immer noch zu keiner konstruktiven Einigung gekommen ist, die beiden Seiten Rechnung trägt.
Also heißt es weiter kämpfen, damit die Kassen das Funktionstraining in ihr Bonus-Programm aufnehmen.Ihr Argument, dass man nach einiger Zeit die Übungen in Selbstregie durchführen kann, ist absurd. Funktionstraining in der Gruppe unter Anleitung geschulter und erfahrener Physiotherapeuten ist für uns Betroffene durch nichts zu ersetzen.
Am 22.02.11 fand in Sonneberg die erste Arbeitsberatung der Selbsthilfegruppen des Landkreises Sonneberg statt.
Die behandelten Themen waren für uns alle sehr informativ. Es ging zum einen um Pflegeheime und betreutem Wohnen im Landkreis und zum anderen um die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit.
In unserer Selbsthilfegruppe haben wir uns für dieses Jahr vorgenommen, unsere Mitglieder weiter am PC zu schulen, mehr auf das Thema Öffentlichkeitsarbeit eizugehen, mit anderen Gruppen gemeinsam etwas zu unternehmen, unser "Nordic-Walkin" weiter fort zu führen, unsere Erfahrungen mit "Leben mit Rheuma" anderen Betroffenen weiter zu geben und gemeinsame Ausflüge zu organisieren.
Unser Aufreger ist und bleibt aber das Funktionstraining und dabei vor allem die nicht genehmigten Verordnungen durch die Krankenkassen. Diese stellen nur immer Paragraphen in den Raum, die uns nichts nützen. Rheuma ist nun mal zur Zeit leider nicht heilbar. Aber man kann die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen positiv beeinflussen und auch den Verbrauch von Medikamenten senken sowie die Psyche stabilisieren. Dazu ist das Funktionstraining in der Gruppe geradezu prädestiniert.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Besucher unserer Seite über dieses Thema ihre Meinungen und Erfahrungen uns mitteilen wüden.
Ich wünsche allen Besuchern unserer Seite eine gute Zeit.


